13 Wege, nachhaltig ins neue Jahr zu starten

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Nachhaltiger Leben kann und sollte einfach sein. Mit kleinen Veränderungen im Alltag lässt sich vieles nachhaltiger gestalten. Und wie? Das verraten wir euch in diesem Beitrag voller Tipps und Tricks.  

Das neue Jahr hat begonnen, leider dieses Mal unter anderen Umständen als sonst – wir hätten wohl alle gerne Silvester mit unseren Freunden und Verwandten gefeiert. Auch, wenn dieses Jahr alles so anders ist, eines hat sich wohl nicht geändert – die Vorsätze für das neue Jahr.  

Genau aus diesem Grund haben wir uns nachhaltige Vorsätze überlegt, die jeder einfach und schnell umsetzen kann. Unser gesamtes Blog-Team hat sich Gedanken gemacht, wie man mit kleinen Veränderungen im Alltag einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leisten kann. Von nachhaltigen Gadgets bis hin zu Tipps zum Thema Ernährung ist hier alles dabei.  

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1. Tipp – Gunda  

 Vegetarisch zu essen scheint für manche eine Aufgabe der Unmöglichkeit. Aber wer sagt denn, dass das nur ganz oder gar nicht geht? Es bringt schon viel, wenn jede*r den eigenen Fleischkonsum einfach ein bisschen bewusster wahrnimmt. Schritte dahin sind vielleicht nur noch vegetarischen Aufschnitt zu essen und nur 2 Mal pro Woche Fleisch – vielleicht dafür besonders lecker und regional vom Metzger? Das muss nicht gleich von 0 auf 100 passieren, aber kleine Schritte in die richtige Richtung sind besser als nichts und vor allem leicht umzusetzen! Probiert’s aus J  

 

2. Tipp – Paula

 Vegan- alles geschmacklos und aus Soja? Kann sein, muss aber nicht. Wenn ihr euch schon länger für Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung interessiert, dann lohnt es sich mal einen genaueren Blick auf die pflanzliche Ernährung zu werfen. Passend zu diesem Neujahrsvorsatz haben erfahrene Veganer*Innen hierzu eine Initiative, den „Veganuar“ (Kurz für: Veganer Januar) ins Leben gerufen. Hier könnt ihr euch auf der Website des Veganuar mit kostenlosen Infos, Tipps und veganen Rezepten eindecken, damit euch der Umstieg auf eine pflanzliche Ernährung so leicht wie möglich fällt. Du wirst merken, dass vegane Ernährung super vielfältig ist und auch einfach gut schmeckt. Darüber hinaus hat es positive Effekte auf euren Körper und die Umwelt. Klingt doch ganz gut, oder? 

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3. Tipp – Alina  

 Egal wo ich bin: Zuhause vor dem Schreibtisch, auf Reisen, im Fitnessstudio – meine Trinkflasche ist immer mit dabei. Laut der deutschen Umwelthilfe werden stündlich 1,9 Millionen Einweg-Plastikflaschen in Deutschland weggeworfen. Eine Trinkflasche, egal ob aus Glas oder Edelstahl, ist eine weitaus nachhaltigere Alternative dazu. Sie ist mein treuer Alltagsbegleiter, der auf Dauer sehr viel Müll einspart. Außerdem sieht sie auch super aus. Tief in die Tasche müsst ihr dafür auch nicht greifen – günstige Flaschen findet ihr schon ab 10 Euro. J  

 

 4. Tipp – Melina 

 Plastikstrohhalme- egal ob in Restaurants, Cafés oder auch zuhause, lange Zeit waren sie ganz selbstverständlich überall in Gebrauch. Ab 2021 sollen sie nun verboten werden. Was jetzt? Die Lösung ist ganz einfach: Wiederverwendbare Strohhalme aus Edelstahl oder Glas. Vor allem für zuhause sind sie eine praktische und viel nachhaltigere Alternative. Ich benutze Glasstrohhalme seit längerem, sie stehen der Plastikvariante in nichts nach. Mittlerweile sind die Glas- und Edelstahlstrohhalme auch fast überall zu einem angemessenen Preis erhältlich. 

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 5. Tipp – Christoph  

 Fast 3,1 Milliarden Plastikbeutel wurden 2019 in Deutschland nur durch den Kauf von Obst und Gemüse ver(sch)wendet. Die sogenannten „Hemdchenbeutel“ sind besonders dünn, können nicht recycelt werden und landen somit direkt in unserer Natur – wo sie Jahrzehnte benötigen, um vollständig abgebaut zu werden. Dabei gibt es doch eine richtig gute Alternative, die gleichzeitig praktisch, hygienischer und auch noch gut für die Umwelt ist. In vielen Supermärkten kann man seit ein paar Jahren wiederverwendbare Obst- bzw. Gemüsenetze kaufen. Die Mehrwegfrischebeutel bestehen meist aus Baumwolle, kosten ca. 1 Euro und sind sicherlich eine sinnvolle Investition in einen treuen Alltagsbegleiter. 

TIPP: Packt euch bestenfalls zwei Beutel in die Tasche, falls der Gemüseeinkauf mal etwas größer ausfällt. 

 

6. Tipp – Tabea  

 Palmöl ist in vielen Produkten enthalten, die wie täglich benutzen. Wie beispielsweise in Butter, Schokolade und vielen Fertiggerichten. Bei der Gewinnung von Palmöl werden Treibhausgase verursacht, die die Zerstörung des Regenwaldes fördern. Achtet deshalb bei eurem nächsten Einkauf mal darauf, wo überall Palmöl drin ist! Es gibt meist auch viele Alternativen, die ohne Palmöl auskommen 

 

7. Tipp – Lea 

 Einkaufen geht man heutzutage beinahe täglich, doch auf welche Produkte sollte man zurückgreifen? Saisonale und regionale Lebensmittel kommen dabei Hand in Hand. Diese kann man nämlich nur kaufen, wenn sie zur aktuellen Jahreszeit in der Region umweltverträglich angebaut werden können. Durch den kurzen Transportweg gehen dabei auch weniger Vitamine verloren und Obst und Gemüse schmecken oft besser. Erkennen könnt ihr diese an den Regional-Siegeln im Supermarkt oder ihr findet sie auf dem Markt. Wer sich saisonal ernährt, der hilft nicht nur Umwelt und Klima, sondern fördert auch die regionale Wirtschaft und die eigene Gesundheit. 

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8. Tipp – Giuliana  

 Darauf zu achten, seine Kleidung überwiegend nachhaltig einzukaufen, ist nicht besonders schwer. Denn es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dieses Vorhaben umzusetzen. Zum einen kann man die Kleidung gebraucht kaufen. Beispielsweise in einem der Second-Hand Shops in Würzburg oder auf Seiten wie Depop oder Vinted. Ihr könnt die Klamotten aber auch bei Unternehmen erwerben, die ihre Waren nachhaltig herstellen. Und auch wenn die Kleidung in Shops dieser Art vielleicht etwas teurer ist, ist die Qualität meist auch um Welten besser und ihr habt viel länger etwas von euren Fundstücken. Also, viel Spaß beim shoppen! 

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9. Tipp – Luna 

 Oft helfen schon kleine Schritte für ein nachhaltigeres Leben. Wie schaut es bei euch denn beispielsweise im Badezimmer aus? Dort ist es relativ einfach, nachhaltige Produkte in den eigenen Alltag zu integrieren, um unnötigen Plastikkonsum zu vermeiden.  

Hier bietet sich vor allem Bambus als eine gute Alternative an. So können die Zahn-/ und Haarbürste ganz einfach ersetzt werden. 

Auch bei Duschgel und Shampoo lässt sich einfach auf Plastik verzichten. Diese Produkte werden anstatt der „flüssigen“ Option durch „feste“ ersetzt, so spart man sich nicht nur die Umverpackung, sondern hat auch viel länger etwas davon, da diese Alternativen oft ergiebiger sind 

Und auch bei dem Produkt, dass letztes Jahr dank Corona einen regelrechten Hype erlebt hat, gibt es große Unterschiede. Greift doch beim nächsten Einkauf lieber zum „Recycling Klopapier“. So spart ihr nicht nur bis zu 60 % Energie und 70 % Wasser, sondern setzt euch zudem für den Erhalt der Wälder ein. Also ab mit euch ins Badezimmer und schaut mal nach was ihr bei euch noch verbessern könnt 🙂 

 Mehr zur Nachhaltigkeit im Badezimmer findet ihr hier unter LiveLifeGreen.de im Beitrag zur Nachhaltigkeit im Badezimmer  

 

10. Tipp – Niklas  

 Egal ob beim Zähneputzen, Duschen oder Rasieren – Jeder lässt gerne aus der eigenen Bequemlichkeit heraus oft viel zu lange das Wasser laufen. Dabei kann man schon enorme Mengen an Wasser sparen, wenn man einfach nur zwischendrin den Wasserhahn zudreht. In einer Zeit, in der fließendes und vor allem sauberes Wasser nicht überall auf der Welt eine Selbstverständlichkeit sind, sollten wir uns das stets vor Augen führen. 

 

11. Tipp – Malena  

 Es gibt unzählige Kosmetikprodukte die von der Industrie als „Must-Have“ bezeichnet werden. Diese Bezeichnungen sollte man bewusst ausblenden und überlegen, welches Produkt man wirklich benötigt. Auch hier gilt: „Buy Less. Choose Well. Make it Last.“ (Vievienne Westwood). Vielleicht hilft es euch also vor eurem nächsten Kosmetikeinkauf aufzuschreiben welches Produkt ihr wirklich benötigt und auf welche Eigenschaften (plastikfrei, regional hergestellt, vegan, usw.) ihr besonders viel Wert legt.  

PS: Noch besser als Produkte einzukaufen ist natürlich die Selbstherstellung. Hierfür findet ihr ganz leicht unzählige Anleitungen im Internet.  Zum Beispiel unter Fashionchangers.de im Beitrag zu nachhaltigen Kosmetikprodukten. 

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12. Tipp – Hendrik 

 Manchmal kann sich ein Blick ins Vergleichsportal der Wahl doch lohnen – Ökostromanbieter sind oft gar nicht, oder nicht viel teurer als Stromlieferanten herkömmlichen Quellen. Und die Ausrede der Gewohnheit ist bei der Einfachheit des Wechsels langsam auch kein Grund mehr. Der Prozentsatz von nachhaltigen Energiequellen lässt sich oft einfach nachvollziehen und ist sehr transparent gestaltet. Viele nutzen jedoch noch den gleichen Stromanbieter wie vor 30 Jahren, der weiterhin auf Kohle- und Atomkraft basiert. Also gebt euch einen Ruck und werft einen Blick ins Vergleichsportal. 

 

13. Tipp – Annika  

Einfach mal auf das Rad, statt ins Auto steigen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit und Spaß macht es außerdem auch noch. Gute Fahrt! 

 

Wir hoffen, dass ihr gut im neuen Jahr ankommt und dass wir euch mit unseren Tipps ein wenig Inspiration geben konnten, wie ihr das Jahr 2021 etwas nachhaltiger gestalten könnt. Bleibt gesund!  

Euer Maind – Change Team  

 

 

 

Mehr zu den einzelnen Tipps findet ihr hier:  
 

https://www.duh.de/mehrweg-klimaschutz0/einweg-plastikflaschen/#:~:text=Zu%20viel%20Einwegm%C3%BCll%3A%20Pro%20Jahr,bis%20zum%20Mond%20reichen%20w%C3%BCrden 

 https://www.welt.de/newsticker/news1/article194726129/Lebensmittel-Verbrauch-duenner-Plastiktueten-fuer-Obst-und-Gemuese-unveraendert-hoch.html#:~:text=Verbraucher%20in%20Deutschland%20k%C3%B6nnen,mehr%20als%202015%20und%202016 

 https://www.livelifegreen.de/nachhaltigkeit-und-zero-waste-im-badezimmer-koerperhygiene-ohne-muell/ 

https://www.klatsch-tratsch.de/beauty/5-tipps-fuer-nachhaltigkeit-im-badezimmer-662244/ 

 https://veganuar.de/