Change your M(a)ind!

©️ pexels.com: Porapak Apichodilok

Wie lebt man nachhaltig? Und warum ist es überhaupt so wichtig? Muss ich meine Ernährung ändern? Oder jeden Freitag demonstrieren gehen? Die Antworten auf diese Fragen sind schwierig, doch dennoch lässt es sich nicht vermeiden danach zu suchen.

Es sind Fragen, die wir uns wohl alle schon gestellt haben. „Was ist Nachhaltigkeit?“ Wenn man das stupide bei Google eingibt, bekommt man Tausende Antworten vorgelegt und ist im Nachhinein jedoch ungefähr genauso schlau wie vorher.

Denn Nachhaltigkeit definiert jeder doch irgendwie anders, und deswegen ist es auch schwer, sich auf eine Definition festzulegen.

Ich erspare euch an dieser Stelle mal die Wikipedia-Erklärung. Die klingt nämlich weder spannend, noch war ich nach mehrfachem Lesen irgendwie schlauer als vorher.

Müsste ich es jemandem erklären, der noch nie etwas davon gehört hat, würde ich sagen, nachhaltig leben heißt, mit möglichst wenig negativem Einfluss auf die Erde und Lebewesen der Erde zu leben.

Da es aber, wie oben erwähnt, keine feste Definition gibt, wie man am nachhaltigsten lebt, gibt es auch keine Vorgaben, an denen man sich orientieren könnte und viele sind schnell entmutigt mit dem Gedanken „Bringt doch eh nix“, dabei würde es ganz viel bringen, wenn eben ganz viele Leute etwas machen würden.

„Wir haben diese Welt von unseren Kindern geliehen“

Das hab ich vor Ewigkeiten mal irgendwo gehört und hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass mir der Satz solange im Gedächtnis bleibt. Er trifft es allerdings ziemlich auf den Punkt!

Jeder von uns kann bereits durch kleine Änderungen im Alltag, wesentlich nachhaltiger und umweltschonender leben, damit auch die Generationen nach uns noch ein angenehmes Leben führen können. Ich weiß, „andere Generationen“ klingt immer sehr weit weg und hat wahrscheinlich auch schon jeder ´zig Mal gehört, aber das zeigt noch mehr, wie wichtig es ist, dass wir uns das vor Augen führen müssen.

Für die einen heißt dies wohl, auf die Ernährung zu achten, regionale Produkte zu kaufen oder sogar vegan zu leben. Für andere ist es wichtiger, kein Auto zu fahren oder nicht in den Urlaub zu fliegen. Ein Flug von Frankfurt nach Vancouver pustet übrigens 4.798 Kg CO2 in den Himmel. Das ist ungefähr so viel, als würde man mit dem Auto über 500 Mal von Würzburg nach Schweinfurt fahren. 

Nachhaltig leben kann natürlich auch heißen, auf Plastik zu verzichten, um so Ressourcen zu schonen oder auf erneuerbare Energiegewinnung, wie Solaranlagen oder Windräder zu setzen. Letzteres ist im Studium für die meisten dann aber wohl schwieriger umzusetzen.

Und um euch das Recherchieren und Zusammentragen von Informationen zu ersparen, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, euch interessante und neue Wege zu zeigen, wie ihr, insbesondere in Würzburg, euren Alltag ein wenig nachhaltiger gestaltet, damit wir zusammen die Welt verändern können!

Annika Flotzinger